Solidarität: Hilfe für Flüchtlinge aus Syrien

Bild 4Gerne veröffentlichen wir hier die Medienmitteilung (14.2.2104) vom Solidaritätsnetz Zürich. Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis fordert Bundesrätin Simonetta Sommaruga dazu auf, sich endlich um die syrischen Flüchtlinge zu kümmern und fordert:
5000 Kontingentsplätze und Visa-Erleichterungen für syrische Flüchtlinge

Mehr als 50 bekannte Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Kirche – darunter Clown Dimitri, Erfolgsautor Peter Stamm, die Direktorin der Solothurner Filmtage, Seraina Rohner, und Regisseur Micha Lewinsky sowie zahlreiche humanitäre, politische und kirchliche Organisationenwie Solidar Suisse, Caritas Schweiz und Brot für alle haben einen Brief an Bundesrätin Simonetta Sommaruga unterzeichnet. Der Brief, den das Solidaritätsnetz Zürich lanciert hat, ist gestern bei der Justizministerin eingetroffen.
Die Unterzeichnenden fordern Sommaruga auf, endlich Aufnahmebereitschaft für syrische Flüchtlinge zu zeigen. Der Konflikt in Syrien – von dem im besonderen Masse Frauen und Kinder betroffen sind – hat Millionen Menschen zu Flüchtlingen gemacht. Die Not in Syrien sowie in den umliegenden Ländern ist derart gross, dass die Flüchtlingslast nicht von ihnen alleine getragen werden kann. Bisher hat neben Schweden sich einzig Deutschland bereit erklärt, 10000 Personen aufzunehmen. Das Ausmass des Konflikts erfordert aber von allen europäischen Ländern eine Geste der Solidarität – auch von der Schweiz. Das breite zivilgesellschaftliche Bündnis fordert deshalb, dass die Schweiz ein Sonderkontingent für 5000 syrische Flüchtlinge beschliesst und damit an eine – eben nicht nur rhetorische – humanitäre Tradition anknüpft, die  bereits im Kosovokonflikt zumTragen kam.
Der Brief formuliert eine weitere Forderung:
Am 4. September 2013 kündigte Bundesrätin Simonetta Sommaruga an, Familienzusammenführungen für die etwa 2000 in der Schweiz niedergelassenen SyrerInnen zu erleichtern. Bereits im November hat der Bund diese Massnahme wieder aufgehoben. Nun wird die zuständige Justizministerin eindringlich gebeten, die Visa-Erleichterungen für Familienangehörige von in der Schweiz lebenden SyrerInnen wieder einzuführen. Eine eindrückliche Reportage in der aktuellen WOZ (Wochenzeitung) verdeutlicht die Dringlichkeit dieser Forderung: Viele SyrerInnen sind unter anderem in die Türkei geflüchtet, weil ihnen die Schweiz Asyl versprochen hat. Sie sind seit Monaten unter prekären Bedingungen dort hängen geblieben und verzweifeln an den Schweizer Behörden. Genauso wie die in der Schweiz lebenden syrischen Staatsangehörigen verzweifeln, die nichts für ihre bedrohte Verwandtschaft tun können.»

Weitere Informationen finden Sie unter www.solinetz-zh.ch

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Hinweise und Tipps ohne Heftbezug veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s