Nach der Feier das grosse Lesen …

BlogBuchzeichenZum Frühlingsanfang 2014 stellte die FAMA ihr Jubiläumsband vor. Über 200 Gäste folgten der Einladung ins Kunsthaus Zürich, feierten den 30. Geburtstag der Zeitschrift und diskutierten beim Podium über den Sinn feministischer Arbeit und den Unsinn ideologischer Gräben.

einfach unverschämt zuversichtlich – Der Titel des Buches ist Rückblick und Programm für das weitere feministische und theologische Gespräch. An die 50 Beiträge von rund 40 Autorinnen aus 30 Jahren FAMA sind im Sammelband enthalten. Ausgewählt und leicht bearbeitet mit dem Anspruch, immer noch aktuell zu sein. Ob dies so ist, soll auf diesem Blog diskutiert werden können.

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Hier geht’s zu den Bildern der Galerie. Herzlichen Dank an die Fotografen Eric Bowald und Felix Mihatsch

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6 Antworten zu Nach der Feier das grosse Lesen …

  1. Marianne Egger schreibt:

    Da hab ich doch an der Jubiläumsveranstaltung im Kunsthaus teilgenommen, als Aussenseiterin, die sich vom offen einladenden, witzig bebilderten Programm angesprochen fühlte. Mein erster Eindruck, ein würdiger Rahmen, professionell einladend, der Zeitschrift gerecht. Ich freu mich auf die sicher hochstehend interessanten Inhalte. Und dann? Zuerst spielt vorne eine Pianistin auf dem Fügel, hingebungsvoll intensiv. Doch das Publikum? Da treffen sich offensichtlich Haufen von Altbekannten, Frauen die sich schon lange nicht mehr gesehen und viel zu erzählen haben. Verständlich, doch mir tut die Pianistin leid, die vergeblich gegen den Lärmpegel ankämpft. Darauf zuerst eine gute Viertelstunde lang Begrüssungen und Verdankungen. Ich kenne diese Leute nicht, hätte sie gerne auf dem Podium oder dann abgebildet auf der flächendeckenden Leinwand vorne gesehen. Schade auch, dass schon bei der Begrüssung die vorgesehene Zeit nicht eingehalten werden kann. Doch dann bin ich gespannt aufs Podiumsgespräch mit vier Fachfrauen aus verschiedenen Bereichen. Inhaltlich werde ich nicht enttäuscht. Was die Frauen zu sagen haben, beeindruckt mich und zeigt Perspektiven auf. Schade nur, dass fast ein Drittel der Zeit draufgeht mit eigenen Kommentaren und Zusammenfassungen der Moderatorin. Etwas enttäuscht überlege ich: Soll ich mich in der Pause davon schleichen? Zum Glück hab ich’s dann doch nicht getan. Die Pianistin spielt wieder, diesmal vor lauschenden Frauen. Und dann wird aus dem FAMA Buch vorgelesen, so gut – auch visuell unterstützt – dass alle gebannt zuhören – richtig professionell! Macht Lust auf die Lektüre! Ich bin froh, dass ich das Buch gleich zu Beginn schon gekauft habe.
    Mein Rat an die Organisatorinnen: Wenn ihr einen Jubiläumsanlass plant, lohnt es sich, sich vorher klar zu werden. Was wollen wir? Eine Art Klassentreffen mit viel Platz für Erinnerung und Austausch? Oder eine offene Werbeveranstaltung für feministische Theologie? Beides hat seine Berechtigung. Doch beides zu verbinden ist ein schwieriger Spagat.

    Marianne

    • KaWi schreibt:

      Leider war ich nicht selbst dabei … aber beim Lesen der Eindrücke von Marianne dachte ich daran, dass es mir als junger (oder jüngerer) Theologin auch schon so ging wie der Pianistin: Dass ich mich im Kreis von „Altbekannten“ überhört fühlte. Immerhin gab es am Ende doch die lauschenden Frauen. Das wünsch ich mir … und hoffe, dass ich es auch werde 🙂

    • reda schreibt:

      Liebe Marianne! Vielen Dank für diese Rückmeldung. Das, was Du schreibst, ist sehr wertvoll und für die Zukunft zu bedenken! Wir nehmen das gerne mit für Veranstaltungen in Spe …

  2. Pingback: Schwarz und Rot. Rückblick zum Jubiläum | FAMA

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