Schlussbericht: SEK, Locher, Geschlechterbewusstsein

Vor fast einem Jahr erhielt Gottfried Locher locher einen Brief mit vielen Unterschriften (siehe unten). Inzwischen fanden drei Gespräche statt zwischen einer Gruppe der Unterzeichnenden und dem Präsidenten des Schweizerisch-Evangelischen Kirchenbundes. Die Ergebnisse werden im Schlussbericht festgehalten.

Dezember 2014: Offener Brief an Gottfried Locher

Wir haben mit 40-50 Unterschriften gerechnet, und jetzt haben beinahe 200 Personen unseren Brief unterzeichnet. Diese grosse Resonanz zeigt, wie gross der Unmut über die Äusserungen des Ratspräsidenten sind. Für uns Initiantinnen des Offenen Briefes war nicht nur der Artikel in der Weltwoche ausschlaggebend. Die personellen Besetzungen von Kommissionen und Gremien des SEK, bei denen die Frauen stark untervertreten sind, die Medienmitteilung des SEK zum Predigtpreis, in der die drei Preisträgerinnen als Preisträger bezeichnet werden und zuletzt die Äusserungen von Gottfried Locher zur Prostitution spielten dabei eine entscheidende Rolle für unseren Entschluss, diesen Brief zu verfassen. Die obigen Beispiele zeigen deutlich, dass der SEK ein gravierendes Gleichstellungsproblem hat. Wir hoffen, dass der Brief Anlass sein wird, dieses Problem endlich anzugehen.

Sabine Brändlin

Hier der ganze Brief mit allen 193 Unterschriften:  Offener Brief an Gottfried Wilhelm Locher

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2 Antworten zu Schlussbericht: SEK, Locher, Geschlechterbewusstsein

  1. reda schreibt:

    Inzwischen sind Gespräche im Gang. Hoffentlich bleibt es nicht bei schönen Worten (obwohl ’schön‘ ja schon mal ein Fortschritt wäre).
    Ein klares Statement zum Thema Feminisierung hat Tania Oldenhage im September im „Wort zum Sonntag“ abgegeben:
    http://www.srf.ch/sendungen/wort-zum-sonntag/zu-viele-frauen-in-der-kirche

  2. Herzlichen Dank der Arbeitsgruppe für ihre wichtige Arbeit, die hoffentlich Früchte tragen wird! Das Beste war zum Schluss noch, dass der Artikel über das Schlusstreffen und den -bericht im Newsletter von ref. mit „die Verfasser“ des Offenen Briefes überschrieben war. Durch meine Intervention bei der Online-Redaktion wurde dies nun korrigiert.

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