Durchblick und Verschleierung – Burka & co. feministisch betrachtet

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8 Gründe gegen ein Burka-Verbot – formuliert vom interrligiösen Think Tank.

Beitrag von Judith Wipfler auf Schweizer Radio SRF, mit einem Statement der feministischen Theologin und Denkerin am interreligiösen Think Tank Doris Strahm: „Die Debatte um Vollverschleierung ist eine Scheindebatte„; Ausführlicher zu hören ist sie im Blickpunkt Religion vom 21.8.16.

Interview mit Ethikerin Regula Ott vom SKF auf kath.ch: «Ein Burkaverbot kann Frauen in die Isolation treiben» Luzern, 17.8.16 (kath.ch) Der Schweizerische Katholische Frauenbund (SKF) ist für die Selbstbestimmung der Frau und deshalb gegen Kleidervorschriften wie ein Burkaverbot für Frauen. Wenn eine Frau aufgrund ihres Glaubens einen Schleier tragen wolle, solle sie dies tun können, sagt Regula Ott, Beauftragte für Gesellschaft und Ethik beim SKF.

Kurz und knackig. Klare Worte beim Wort zum Sonntag von Theologin Katja Wißmiller. 

In der FAMA 1_2009 ging es um Frauen im interreligiösen Dialog. Darin berichtet Emel Zeynelabidin in „Der Aufstand der Locken“ über ihr Ablegen des Kopftuches. Nachzulesen auch in: „Einfach unverschämt zuversichtlich. 30 Jahre Feministische Theologie.“

Burkaverbot, um Frauen vor Diskriminierung zu schützen? Ein paar effektivere Vorschläge:

  • Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit
  • 50% Frauen in politischen, wirtschaftlichen und religiösen Entscheidungspositionen
  • geschlechtsunabhängige Elternzeit
  • gleiches Engagement von Männern und Frauen in Fürsorge und Betreuungsaufgaben
  • geschlechtergerechte Sprache
  • 50% Frauen in Literaturlisten, weibliche Hauptfiguren in Filmen, als Expertinnen in den Medien, …
  • Verbot sexistischer Werbung
  • faire Löhne für alle – faire Preise für alles

 

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Eine Antwort zu Durchblick und Verschleierung – Burka & co. feministisch betrachtet

  1. Das WzS von Katjia Wißmiller war toll; -gratuliere herzlich dazu! Auch die Überlegungen von Doris Strahm im Beitrag von Judith Wipfler sind glasklar und enthüllen auf gekonnte Art die Scheindebatte. Gelegenheit, sich mit Frauen anderer Religionen auseinadnerzusetzen, um sich dann auch für sie einsetzen zu können gibt es bald und zwar anlässlich des Interreligiöse Frauenparlaments am 25. September im Haus der Religionen in Bern:
    http://www.iras-cotis.ch/NL-Download/frauenflyerDeutschland.pdf

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