Jenseits von Höher-Weiter-Schneller

Feministische Wachstumskritik

Irmi Seidl

Beitrag in FAMA 4_2018: Reich Gottes

Erfindungen des 18. und 19. Jahrhunderts wie Elektrizität, Verbrennungsmotor, verschiedene Chemikalien oder das Telefon führten zu einer Wachstumsdynamik, die nach dem Zweiten Weltkrieg rasant zunahm und das Leben der Bevölkerung, zunächst der nordwestlichen Welt und später global, wesentlich veränderte.
Anfangs glich dieses Wachstum dem Reich Gottes auf Erden: Das Leben in den Industrieländern wurde vereinfacht und verbessert durch neue Haushaltsgeräte, grössere und gut beheizbare Wohnungen, Massenmobilität dank Autos und neuer Verkehrsinfrastruktur, Zugang zu neuartigen Lebensmitteln sowie sinkende Ausgaben für Essen und Kleidung. Die Zuversicht, das Leben würde sich ständig verbessern und das Wachstum anhalten, war gross. So gross, dass die Annahme ständigen Wachstums in die neu entstehenden Wohlfahrtsstaaten eingebaut wurde, insbesondere in den Sozialsystemen (Renten-, Krankheits-, Unfallversicherungen).

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