Reich Gottes . Verlinkt – zum Forum der FAMA 4/2018

Zukunftblicke aus der Vergangenheit. Verwandte FAMA-Nummern zum aktuellen Heftthema: 4/1993 Science-Fiction und 4/1999 Nirgend-wo

 

 

 

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Alles zur Frauensynode: www.frauensynode.ch

Wie immer im Herbst: 16Tage gegen Gewalt an Frauen. www.16tage.ch Diese Jahr mit Schwerpunkt: Männlichkeitsvorstellungen.

 

 

 

 

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Eine Antwort zu Reich Gottes . Verlinkt – zum Forum der FAMA 4/2018

  1. pietro* maggi schreibt:

    Gedanken zur Weihnachtsgeschichte
    In FAMA 4/2007 entkräftete Christine Stark im präzisen, erhellenden Artikel „Wie das Kind zur Jungfrau kam“ das widersinnige Dogma der jungfräulichen Geburt (das zu erfinden wohl keiner Frau je in den Sinn gekommen wäre).
    Drängt es sich in diesem Zusammenhang nicht auf, ein weiteres Problem anzusprechen? Besteht denn nicht ein Unterschied zwischen der physischen, sexuellen Zeugung Jesu, die in der Bibel nicht (mehr) als solche erwähnt wird, und dem in Mt.1,25 und Lk.1,35 geschilderten Vorgang: „Die heilige Geistkraft wird auf dich herabkommen und die Kraft des Höchsten wird dich in ihren Schatten hüllen“ – womit doch, so denke ich, in schönen Worten die Beseelung des Fötus im Mutterleib vor der Geburt, die „Einverleibung“ der Seele beschrieben wird?
    Wieso hätte sich GOTT, die EINE und EINZIGE, bei Jesu physischer Zeugung über die eigenen Gesetze hinwegsetzen sollen? Leuchtet nicht eher ein, dass Josef in gut alttestamentlicher Tradition in einem sexuellen Akt mit Maria Jesus zeugte?
    Aus feministischer Sicht müsste mensch sich doch fragen: Die junge Frau, Maria, gab sich zwar GOTTES WILLEN hin, aber forderte sie vom Engel Gabriel wirklich keine Erklärung zu diesem Schatten, der sie schwängern sollte? Stellte sie nicht möglicherweise diese Frage: Was ist denn mit Josef? Bedenke doch: Er ist es, den ich liebe! Und der Engel würde ihr vielleicht geantwortet haben: Er wird mit dir das Kind zeugen, wird es aber nicht wissen, denn er würde noch keinen Sex mit dir haben wollen. (vgl. zu dieser Haltung auch Mt.1,25: „Und er schlief nicht mit ihr, bis sie ein Kind geboren hatte.“) Und Maria, die junge, aber wohl nicht unbedarfte, Frau hätte weiter gefragt: Wie kann er mich schwängern, ohne es zu wollen – und zu wissen? Und der Engel hätte vielleicht gesagt: Wir werden ihn „umschatten“ – was sich doch wohl am treffendsten mit ‚in Tieftrance versetzen‘ wiedergeben lässt – und ihn zu dir führen. Und Maria hätte dann wohl zugestimmt: Wenn es Gottes Wille ist: einverstanden!
    Mein Fazit: Maria gab sich dem WILLEN der EWIGEN hin, nahm aber bei der Schwängerung, den Naturgesetzen entsprechend, und willentlich, Josefs Samen in sich auf. Während in Lk.1,35 m. E. die Einverleibung der Seele vor der Geburt gemeint ist. – Nicht plausibel?
    (Sollte diese Problematik in einer früheren Nummer von FAMA oder in der Literatur schon aufgegriffen worden sein, wäre ich dankbar für einen Hinweis, mir fehlen der Überblick und bibelgeschichtliche Kenntnisse.)
    pietro* maggi

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