FAMA 1/2020 – Links und Hinweise zum Forum

Zum Thema

And God Saw it was Very Good! Artikel von Musa Dube, auf den sich Megan Bedford-Strohm bezieht.

Beiträge von Marion Ronan:

Zeitschrift Neue Wege + Beitrag von Doris Strahm

 

link zum PDF: Unsere Erde – Gottes Erde

ökofeminismus in Kreatur – das feministische Magazin auf ARTE

Lunde, Maja: Die Geschichte des Wassers (vgl. Artikel von Esther Burri)
Roman, München 2018, 480 Seiten.
Norwegen, 2017. Die fast 70-jährige Umweltaktivistin Signe begibt sich auf eine riskante Reise: Mit einem Segelboot versucht sie die französische Küste zu erreichen. An Bord eine Fracht, die das Schicksal des blauen Planeten verändern kann.
Frankreich, 2041. Eine grosse Dürre zwingt die Menschen Südeuropas zur Flucht in den Norden, es ist längst nicht genug Trinkwasser für alle da. Doch bei dem jungen Vater David und seiner Tochter Lou keimt Hoffnung auf, als sie in einem vertrockneten Garten ein uraltes Segelboot entdecken. Signes Segelboot.
Virtuos verknüpft Maja Lunde das Leben und Lieben der Menschen mit dem, woraus alles Leben gemacht ist: dem Wasser. Ihr neuer Roman ist eine Feier des Wassers in seiner elementaren Kraft und ergreifende Warnung vor seiner Endlichkeit.

Gina Schibler, Verspieltes Paradies
Roman. Küsnacht 2012, 222 S.
Am Matterhorn ereignet sich ein spektakulärer Eisabbruch, der zwölf Menschen in den Abgrund reisst. Michael, der Sohn eines der Abgestürzten, bringt per Zufall bei der Beerdigung seines Vaters ein Stück eines alten Freskos zum Vorschein. Eve, liiert mit Viktor, dem Tourismusdirektor von Zermatt, veranlasst die Freilegung des Freskos: Es zeigt eine Hagia Sophia der Alpen.
Um die Finanzierung der Restauration sicherzustellen, ist Eve gezwungen, Fundraising zu betreiben. An den Ufern von Montreux und Vevey trifft sie wohlhabende Sponsoren. Derweil plant ihr Partner, ihr entvölkertes Tal mit spektakulären Bergbahnen an Zermatt anzubinden.
Schauplätze dieses Romans sind zwei Dörfer in den Walliser Alpen, die gegensätzlicher nicht sein könnten: Tourismus-Destination Zermatt und Finisterre im vergessenen Nachbartal. Eve, die Protagonistin, wirkt an beiden Orten als Seelsorgerin.
Der Klima-Roman verknüpft weltumspannende Themen wie Markenbewusstsein, Konsumgesellschaft, Klimaerhitzung, Schwund der Regenwälder und Spiritualität zu einer packenden Geschichte.

Gina Schibler: Versehrter Atem des Lebens
Prophetisches Handeln angesichts der Klimagefahr, Riga 2013, 244 S.
Heute drängt der Kairos Klima: Wandeln wir uns nicht zur Weltgemeinschaft im schöpferischen Miteinander mit der Natur, wird unsere Zivilisation keinen Bestand haben. Religiöse Texte haben weit mehr und anderes zu bieten als das verhängnisvolle „Machet euch die Erde untertan“. Ihre spirituellen Impulse schenken gemeinschaftliche Hoffnung, wecken aus Lethargie und motivieren zum längst fälligen, zeichenhaften Wandel. Grundtenor aller biblischer Propheten und Prophetinnen angesichts von Gefahr ist: Wandeln wir uns nicht, so bleiben wir nicht. Das ist brandaktuell angesichts der Gefährdung der Grundlagen unserer Zivilisation. Der Barfuss-Rabbi Jesus von Nazareth schenkt uns einen erstaunlich alternativen Lebensentwurf als Kontrast zu Selbstzerstörung und Konsum. Es ist Zeit für den umfassendsten Wandel, den die Welt je gesehen hat. Versehrter Atem des Lebens – Symbolgeschichten für Wege in die Zukunft.

Sybille Bauriedl (Hg.in), Wörterbuch Klimadebatte
Bielefeld 2015, 332 S.
Grünes Wachstum, Nullemission, Energiewende, ökologische Modernisierung. Die Klimadebatte hat ihr eigenes Vokabular hervorgebracht, dessen Begriffe eine strukturkonservative Agenda transportieren: Mit marktbasierten Klimaschutzinstrumenten, grüner Technologie und globalem Management sollen die lebenswichtigen Funktionen der Atmosphäre bewahrt und gleichzeitig ungebremstes Wachstum ermöglicht werden. Dieses Ideal der Industriegesellschaften hat jedoch den Klimawandel verursacht und wird nun zu dessen Lösung umgedeutet.
Im „Wörterbuch Klimadebatte“ analysieren Expert_innen aus Sozial-, Politik- und Kulturwissenschaften über 40 Schlüsselbegriffe des Klimadiskurses, die diese Utopie plausibel und alternativlos erscheinen lassen, und zeigen notwendige Perspektiven jenseits einer neoliberalen Klimapolitik.

Concilium
Internationale Zeitschrift für Theologie, 54. Jahrgang, Heft 5 (Dezember 2018) Ökologie und Theologie der Natur
Beiträge hauptsächlich von Männern…

Wenn Greta Gregor wärelesen auf pink-stinks

Veranstaltungshinweise

Und noch:

  • Hier gibt es die Bildstrecke 2008 in ihrem damaligen Kontext …
  • und hier die vollständigen Laudationen der beiden Marga-Bührig-Preisträgerinnen, sowie Bilder der Feier.
  • Kirchenaustritt: Befreiungsakt oder Verzweiflungstat?
    Sternstunde Religion vom 25.08.2019
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