FAMA 2_2022 Amt und Würde

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3 Antworten zu FAMA 2_2022 Amt und Würde

  1. Esther Wolf schreibt:

    Geehrte Interessierte am Frauendiakonat,

    Mein nachstehendes Mailschreiben an die Schweizer Bischofskonferenz vom 181121, wird wahrscheinlich mein letztes sein, denn es steht bereits die Zeit des Positionenbezugs des Klerus für die Bischofssynode 2023 an.

    Wird den Damen an der Weltbischofssynode Rom Okt.2023 bloss eine «Einsegnung» zugestanden, dies quasi als Kompromiss zwischen den liberalen&den konservativen Entscheidungsträgern?

    Ich befürchte ferner eine «unheilige Allianz»: es könnten jene Geweihten, die sich nie&nimmer geweihte Frauen am Altar vorstellen wollen, ins gleiche Horn stossen wie die vielen Kritiker:innen, welche einer Radikalreform der Kurie (Bedeutung einer Revolution) das Wort reden, z.B.: Weihen abschaffen. Mir graut, wenn diese beiden Parteien mit entgegengesetzter Weltsicht, die Diakoninnenweihe, «Ständige Diakonin», zu Fall bringen könnten – und die Damen in der Institution Kirche wie bisher Schritte an Ort treten müssen.

    Es ist mir ein Anliegen, dass Damen zu «Ständigen Diakoninnen» 1.Weihestufe Zugang erhalten (analag zu den Herren seit dem 2.Vatikanischen Konzil). Ich setze mich dafür jenseits der Medien als Einzelperson seit gut 13 Jahren ein.

    Gegenwärtig besorgen mich jene Vielen am meisten, welche die klerikale Ständegemeinschaft ablehnen; und damit gleichzeitig das Weihesakrament – Diakon Priester Bischof – in Frage, ja gar in Abrede, stellen.
    Es soll nicht das Kind mit dem Bade ausgeschüttet werden; es möge nicht am fundamentalen Pfeiler der Weihe gerüttelt werden.

    Möge den Verantwortlichen Mut zugesprochen werden; möge es in der röm.kath.Kirche genügend kraftvolle Entscheidungsträger geben, welche innerhalb der lange gewachsenen Tradition, die Diakoninnenweihe zulassen&einrichten werden.

    Diese Chance liegt offen bereit für die Bischofssynode Oktober 2023 in Rom.

    Esther Wolf

    Von: Esther Wolf
    Gesendet: Donnerstag, 18. November 2021 17:37
    An: ‚Sekretariat SBK‘
    Cc: ’sekretariat@bischofskonferenz.at‘ ; ’sekretariat@dbk.de‘ ; ‚manfred.hauke@teologialugano.ch‘ ; ‚HALLENSLEBEN Barbara‘
    Betreff: Schweizer Bischofskonferenz, November 2021, Ad-limina in Rom

    Diese Mail als Cc an Bischof BÄTZING, Präsident Deutsche Bischofskonferenz, Exzellenz.
    Diese Mail als Cc an Kardinal SCHÖNBORN, Präsident Österreichische Bischofskonferenz, Eminenz.
    Diese Mail als Cc an Prof.M.Hauke, Mitglied Päpstliche Kommission zur Frauendiakonatsfrage.
    Diese Mail als Cc an Prof.B.Hallensleben, Mitglied Päpstliche Kommission zur Frauendiakonatsfrage.

    Geehrter Dr.Felix Gmür, Diözesanbischof&Präsident Schweizer Bischofskonferenz&ihre Mitglieder,
    Exzellenz

    Es steht der Besuch bei Papst Franziskus vor der Tür.
    Die vielen divergierenden Meinungen zum FRAUENDIAKONAT verwirren.
    Werden Sie alle sich in der Schweizer Bischofskonferenz durchringen&seiner Heiligkeit Ihre klare Empfehlung zur Ständigen Diakonin, als exakte Fortschreibung in der Tradition des Ständigen Diakons vortragen?
    Werden Sie dem Heiligen Vater offerieren, die Diakoninnenweihe unmittelbar nach der Bischofssynode Oktober 2023 (zusammen mit Österreich&Deutschland?) umzusetzen? D.h. Werden Sie mit Papst Franziskus vereinbaren, alles Wichtige zur Implantierung in Bezug auf die Ausbildung für die 1.Weihestufe der Damen gleich in die Wege zu leiten?

    Geehrte Bischöfe, bekennen Sie Farbe, das mag der Papst! Bekennen Sie sich als Vorreiter&formulieren Sie eindeutig Ihre Meinung als Schweizer Bischofskonferenz. Nur so schenken Sie Papst Franziskus eine klare Grundlage für seine Entscheidung.

    ANMERKUNG
    Die Frauenweihe, die 1.Weihestufe, lässt sich einordnen bei&mit Maria Magdalena als «1.Apostelin«.
    Am Ostermorgen offenbarte sich der Auferweckte ihr als ersten Menschen. Und er gab ihr den Verkündigungsauftrag an ihre Mitjüngerschaft (geh&berichte!). Damit ist Maria Magdalena ausgewiesen den Aposteln ebenbürtig – auch wenn sie nicht den Zwölf zugezählt wird.
    Denn damals war jeder weibliche Mensch zeitlebens in Unselbständigkeit einem Mann zugeordnet&hatte keinen autonomen Status. Aber Jesus erhob Maria Magdalena am Ostermorgen auf die gleiche Ebene mit den übrigen Aposteln.

    Möge Segen über allem Tun sein; mögen die Verantwortlichen ihrer Vorreiterrolle in der Weltkirche nachleben!
    Esther Wolf

    Esther Wolf Mühlerainweg 8 CH 8707 Uetikon ZH geboren 1942 dipl.Psychologin IAP Enkelkinder Röm.kath.Kirchgängerin Seit 13 Jahren auf dem Weg für die DIAKONINNENWEIHE.

    KOPIE per Post
    *An den Heiligen Vater via die Nuntiatur CH Bern.
    *An den Präsidenten Schweizer Bischofskonferenz, Dr.F.Gmür.

    • reda schreibt:

      Liebe Esther
      Danke für dein unermüdliches dich Einsetzen für Veränderungen in der katholischen Kirche. Auch wenn wir uns inhaltlich nicht überall einig sind – vielleicht auch gerade darum. Es ist so wichtig, dass wir als Frauen unterschiedlich unterwegs sind, uns unterschiedlich einbringen in unserer ganzen Vielfalt. Ich glaube immer noch daran, dass unsere vielen und vielfältigen Stimmen etwas bewirken. Vielleicht nicht in der Kirchenstruktur, aber auf jeden Fall für uns selbst.
      Moni

      • Esther Wolf schreibt:

        Ich danke vielmal fürs Aufschalten meiner „Herzensangelegenheit“ im Blogg; Esther Wolf

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