Frauen*synode braucht Verstärkung

Liebe WiC-Satellit*innen und weitere Interessierte!

Wahrscheinlich habt Ihr es schon gehört: am 5. September 2020 findet die nächste, die Siebte Schweizer Frauen*synode statt. 
Zum Thema „Wirtschaft ist Care“!
Seit gestern ist auch klar, wo sich Hunderte von Frauen*, Männern* und anderen treffen werden: in Sursee!
Bis heute hat die fünfköpfige Spurgruppe den synodalen Prozess ganz gut hingekriegt: Seit Januar 2017 sind wir unterwegs. Wir haben zwei Nachdenktage und drei „Care-Frühstücke mit Inhalt“ organisiert, eine Comic-Broschüre herausgebracht und viele viele Kontakte geknüpft. 
Hier könnt Ihr Euch über alles informieren:
 
Aber jetzt brauchen wir Verstärkung! 
Die Grossveranstaltung vom 5. September 2020 ist eine grosse Kiste!
 
Wir suchen: eine engagierte Person, die sich bis Ende 2020 im OK der Siebten Schweizer Frauen*synode engagieren will.
Was diese Person mitbringen sollte, ist: Power, keine Kirchenaversion, Begeisterung für den Denk- und Handlungsansatz „Wirtschaft ist Care“, Interesse am Zusammen/Denken, Freude an Vernetzung, am Organisieren und an Fundraising.
Geboten ist: ein hochinterssanter transformatorischer Prozess im Grenzbereich von Politik, Ökonomie, Spiritualität, Ökologie und… 
Mit anderen Worten: ein inspiriertes postpatriarchales Durch/ein/ANDER.
Vorerst können wir nur Ehrenamt bieten. Aber je nach Erfolg des Fundraising kann daraus im 2020 eine bezahlte Teilzeitstelle werden. 
 
Bitte meldet Euch bald bei mir, wenn Ihr Interesse habt!
Und falls Ihr in Eurer Umgebung Leute kennt, die für diesen Job geeignet wären, erzählt es weiter!
 
Herzliche Grüsse
für die Spurgruppe Frauen*synode 2020: Ina
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Wirtschaft ist Care

Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Frauensynode vom 5. September 2020:  Broschüre mit Grundlagen zu Care & Wirtschaft in Comicform. Webseite mit Download und Medienberichten.

Care + Wirtschaft sind in der FAMA seit langem Thema:

1990/1: Frauen und Arbeit
1997/3: Frauensichten auf die Wirtschaft
2009/3: Care
2013/3: Arbeitswelten

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Aufruf: Intersexualität

Gerne empfehlen wir untenstehenden Aufruf, um Forschung zu diesem Thema zu unterstützen:

Interviewpartner_innen zum Thema „Intersexualität“ gesucht!

Wurde bei Ihnen eine Variante der Geschlechtsentwicklung diagnostiziert? Standen Sie deshalb zwischen 1945 und 1970 am Kinderspital Zürich in ärztlicher Behandlung? Oder kennen Sie jemanden, auf den/die das zutrifft, den/die Sie über diese Studie informieren könnten?

Wir interessieren uns für Ihre Geschichte!

Wir sind Historiker_innen und untersuchen den Umgang mit Personen mit Varianten der Geschlechtsentwicklung am Kinderspital Zürich (1945-1970). Damit diese Geschichte nicht ohne die Stimme der Betroffenen geschrieben wird, suchen wir noch dringend Interviewpartner_innen. Können Sie sich vorstellen, uns von Ihren Erfahrungen zu erzählen? Sie erreichen uns am besten per Mail unter: geschichte@ibme.uzh.ch

Ansprechpartnerin:
 Andrea Althaus
Tel.: +41 (0)44 634 83 72 (Anrufbeantworter)

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unsere Erde? interreligiöse Überlegungen zur Schöpfung

Der «Interreligiöse Think-Tank» (www.interrelthinktank.ch) hat die drohende Klimakatastrophe zum Anlass genommen, nach der Verantwortung und dem Beitrag von Religionen für die Bewahrung unserer natürlichen Lebensgrundlagen zu fragen. Ist es so, dass das Christentum durch seinen von Gen 1,28 abgeleiteten «Herrschaftsauftrag («Macht euch die Erde untertan») eine Mitschuld an der ökologischen Krise hat? Und wie sieht es diesbezüglich mit den anderen monotheistischen Religionen, dem Judentum und dem Islam, aus? Wie sehen und gestalten sie die Beziehung zwischen Mensch und Natur? Wie können Religionsgemeinschaften Agentinnen des Wandels sein und zum Umweltschutz und zu einer nachhaltigen Lebensweise beitragen?

Der Interreligiöse Thinktankt führt Gedanken aus Judentum, Christentum und Islam zusammen.

link zum PDF: «Unsere Erde Gottes Erde? Interreligiöse Betrachtungen zu Schöpfung und Ökologie»

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Zur Medienmitteilung „Wir gehen“

Sechs bekannte und engagierte Frauen, unter ihnen zwei feministische Theologinnen, haben sich zum Austritt aus der katholischen Kirche entschieden. Die jüngsten Äusserungen des Papstes zum Thema Abtreibung, waren „der Tropfen, der Fass zum überlaufen brachte“, schreiben sie in ihrer Medienmitteilung. Das Fass war aber schon lange voll… Hier die ganze Medienmitteilung.

Wir teilen die Frustration und den Ärger (siehe blog-Beitrag vom 16.Oktober) und danken den Frauen für ihr öffentliches Statement!

solidarisch, die FAMA-Redaktion

  • Hier die Stellungnahme des katholischen Frauenbundes zum Austritt: „Austreten oder Auftreten“
  • Hier der Bericht auf kath.ch
  • Und im Tagesanzeiger
  • 20 Minuten 
  • Gespräch mit Doris Strahm in Der Bund
  • Bischöfe laden die 6 Frauen zum Gespräch: kath.ch berichtet

 

 

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Plädoyer für eine feministische Außenpolitik

Caudia Roth nimmt den Aufstieg des brasilianischen Präsidenten, Jair Bolsonaro, zum Anlass für ein feministisches Plädoyer:

Eine Außenpolitik, die personell und inhaltlich die Perspektive von Männern vertritt, läuft den universellen und unteilbaren Menschenrechten zuwider. Statt also abzuwarten und zu beklagen, dass eine emanzipatorische Errungenschaft nach der anderen kassiert wird: Denken wir groß. Die Überwindung des weltweiten Patriarchats als Auftrag an Bundesregierung und globale Zivilgesellschaft – drunter tun wir‘s nicht! Denn immer schon hat es mutige Menschen gebraucht, die das vermeintlich Unmögliche in den Blick nehmen, um das Überfällige zu erreichen.

den ganzen Artikel auf edition F  hier  nachlesen.

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16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Bald beginnt sie wieder, die jährliche Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“, die jeweils zwischen dem 25. November, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, und dem 10. Dezember, dem internationalen Tag der Menschenrechte, stattfindet. Die Organisation cfd koordiniert die 16 Aktionstage mit vielfältigen Veranstaltungen.

Dieses Jahr befasst sich die Kampagne unter dem Titel „Männlichkeitsvorstellungen und Gewalt“ mit männlichen Rollenbildern, toxischer Männlichkeit und Stereotypen. Der cfd schreibt:

Das Fokusthema «Männlichkeitsvorstellungen und Gewalt» beleuchtet den Zusammenhang zwischen den Normen, was als männlich gilt und daraus resultierender Gewalt. Männlichkeitsvorstellungen, wie beispielsweise bedingungslose Stärke, Kontrolle, Dominanz und Macht werden bereits Kindern vermittelt. Sie determinieren Lebensentwürfe und führen zu toxischem Verhalten gegenüber sich selbst und Anderen, was zu geschlechtsspezifischer Gewalt führen kann.

HIER alle Infos zur Kampagne

und…

Unter den Veranstaltungen der feministischen Kampagne findet sich auch Theologisches!

– 25.11.2018 18 Uhr, kult.kino atelier Basel (und zahlreiche andere Orte)
Film „Female Pleasure“, begleitet fünf Frauen und fragt nach dem Verhältnis von Religion, Patriarchat und weibliche Lust/Frauen*körper
Anschliessend Gespräch mit Barbara Miller
==> Mehr

– 27.11.2018, 17 Uhr, Predigerkirche Zürich
Die Pfarrerin Renate von Ballmoos erzählt Biblische Geschichten, die von Männergewalt an Frauen handeln
==>Mehr 

 

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