16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Bald beginnt sie wieder, die jährliche Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“, die jeweils zwischen dem 25. November, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, und dem 10. Dezember, dem internationalen Tag der Menschenrechte, stattfindet. Die Organisation cfd koordiniert die 16 Aktionstage mit vielfältigen Veranstaltungen.

Dieses Jahr befasst sich die Kampagne unter dem Titel „Männlichkeitsvorstellungen und Gewalt“ mit männlichen Rollenbildern, toxischer Männlichkeit und Stereotypen. Der cfd schreibt:

Das Fokusthema «Männlichkeitsvorstellungen und Gewalt» beleuchtet den Zusammenhang zwischen den Normen, was als männlich gilt und daraus resultierender Gewalt. Männlichkeitsvorstellungen, wie beispielsweise bedingungslose Stärke, Kontrolle, Dominanz und Macht werden bereits Kindern vermittelt. Sie determinieren Lebensentwürfe und führen zu toxischem Verhalten gegenüber sich selbst und Anderen, was zu geschlechtsspezifischer Gewalt führen kann.

HIER alle Infos zur Kampagne

und…

Unter den Veranstaltungen der feministischen Kampagne findet sich auch Theologisches!

– 25.11.2018 18 Uhr, kult.kino atelier Basel (und zahlreiche andere Orte)
Film „Female Pleasure“, begleitet fünf Frauen und fragt nach dem Verhältnis von Religion, Patriarchat und weibliche Lust/Frauen*körper
Anschliessend Gespräch mit Barbara Miller
==> Mehr

– 27.11.2018, 17 Uhr, Predigerkirche Zürich
Die Pfarrerin Renate von Ballmoos erzählt Biblische Geschichten, die von Männergewalt an Frauen handeln
==>Mehr 

 

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Frau des Monats!

Das ein gutes Leben für alle möglich(er) wird, bleibt meine ganz grosse Hoffnung.
Simone Rudiger, FAMA-Redaktorin

Die IG der feministischen Theologinnen kürt alle zwei Monate eine „Frau des Monats“. Wir freuen uns, dass Simone Rudiger aus der FAMA-Redaktion als „Frau des Monats“ portraitiert wurde. Sie beantwortet Fragen zu ihren feministisch-theologischen Positionen und erzählt aus ihrer Arbeit.

Das ganze Portrait HIER

 

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Reich Gottes . Verlinkt – zum Forum der FAMA 4/2018

Zukunftblicke aus der Vergangenheit. Verwandte FAMA-Nummern zum aktuellen Heftthema: 4/1993 Science-Fiction und 4/1999 Nirgend-wo

 

 

 

Zur Frauensynode 2020 entsteht ein Comic „Wirtschaft ist Care“. Das Projekt sucht noch einige Zustupfe: https://wemakeit.com/projects/wirtschaft-ist-care

Alles zur Frauensynode: www.frauensynode.ch

Wie immer im Herbst: 16Tage gegen Gewalt an Frauen. www.16tage.ch Diese Jahr mit Schwerpunkt: Männlichkeitsvorstellungen.

 

 

 

 

Gender N/ow – Information und Anmeldung

 

 

 

 

Biblische Rauhnacht

Reservation

 

 

 

 

 

Tagung: Vielfältige Paare und Familien

Tagung: Die Geschlechter des Todes

Marga Bührig Förderpreis 2019
Speziell eingeladen zur Bewerbung sind jüngere Frauen. Der Preis kann doppelt vergeben werden!
http://www.marga-buehrig.ch/foerderpreis/aktuelle-ausschreibung/

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Jenseits von Höher-Weiter-Schneller

Feministische Wachstumskritik

Irmi Seidl

Beitrag in FAMA 4_2018: Reich Gottes

Erfindungen des 18. und 19. Jahrhunderts wie Elektrizität, Verbrennungsmotor, verschiedene Chemikalien oder das Telefon führten zu einer Wachstumsdynamik, die nach dem Zweiten Weltkrieg rasant zunahm und das Leben der Bevölkerung, zunächst der nordwestlichen Welt und später global, wesentlich veränderte.
Anfangs glich dieses Wachstum dem Reich Gottes auf Erden: Das Leben in den Industrieländern wurde vereinfacht und verbessert durch neue Haushaltsgeräte, grössere und gut beheizbare Wohnungen, Massenmobilität dank Autos und neuer Verkehrsinfrastruktur, Zugang zu neuartigen Lebensmitteln sowie sinkende Ausgaben für Essen und Kleidung. Die Zuversicht, das Leben würde sich ständig verbessern und das Wachstum anhalten, war gross. So gross, dass die Annahme ständigen Wachstums in die neu entstehenden Wohlfahrtsstaaten eingebaut wurde, insbesondere in den Sozialsystemen (Renten-, Krankheits-, Unfallversicherungen).

ganzen Beitrag lesen

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Reich Gottes – FAMA 4_2018

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(K)ein Recht auf Selbstbestimmung

Gesellschaftskritische Perspektiven in der Abtreibungsfrage

Aufgrund einer redaktionellen Panne wurde in der FAMA 3/2018 „Abtreibung“ der folgende Artikel nicht abgedruckt:
Inga Nüthen, (K)ein Recht auf Selbstbestimmung – Gesellschaftskritische Perspektiven. Er kann hier gelesen werden und bringt einen weiteren wichtigen Aspekt, der im Heft bisher wenig zur Sprache kam, nämlich die Frage nach Gerechtigkeit im Bereich der Reproduktion.
Wir empfehlen den Artikel herzlich zur Lektüre und bitten unsere Leser*innen und die Autorin um Entschuldigung.
Das FAMA-Redaktionsteam
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Abtreibung ist kein Verbrechen – Klare Worte an Papst Franzsikus

Sehr geehrter Papst Franziskus,

als Frau und als Vorsitzende des Berliner Diözesanverbandes des Katholischen Deutschen Frauenbundes möchte ich Ihnen sagen:

Abtreibung ist kein Verbrechen!

Frauen, die an eine Abtreibung denken, sind keine Verbrecherinnen, sondern Leidtragende. Sie befinden sich in einer ausweglosen Lage und brauchen Hilfe. Das kann auch eine Abtreibung sein. Das ist traurig, aber nicht verdammenswert.

Mit diesem offenen Brief möchte ich alle Frauen in Not unterstützen!

Bitte zeichnen Sie diesen Appell an Papst Franziskus, wenn auch Sie denken, dass Abtreibung nicht mit einem Auftragsmord gleichzusetzen ist. 

Ihre Prof. Barbara John,

Vorsitzende des Berliner Diözesanverbandes des Katholischen Deutschen Frauenbundes

Petition unterschreiben: https://www.change.org/p/papst-franziskus-abtreibung-ist-kein-verbrechen

Auch die IG Feministische Theologinnen hat eine Stellungnahme verfasst.

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