FAMA 1_2023: Frieden

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Selig, die Frieden stiften. Nachruf auf ein Bibelwort

Tania Oldenhage

Bei uns zu Hause steht ein alter Ordner aus dem Jahr 1983. Kürzlich habe ich ihn wieder entdeckt. Der Ordner enthält etliche Dokumente zum Thema Kriegsdienst, unter anderem ein Schreiben an den Prüfungsausschuss für Kriegsdienstverweigerer beim Kreiswehrersatzamt in Süddeutschland. In einem mehrseitigen Brief hat damals ein Gymnasiast seine persönlichen Gewissensgründe dargelegt, warum er den Kriegsdienst verweigern wollte. Das Schreiben ist voller Bibel-Zitate, Stellen aus dem Buch Genesis und Exodus, aus dem Buch Jesaja, aus dem Matthäusevangelium und aus dem Römerbrief. Mit den Bibelzitaten wollte der Schüler erklären, dass ihm der Waffengebrauch nicht möglich war. Eines der Bibelzitate war die siebte Seligpreisung der Bergpredigt: «Selig, die Frieden stiften – sie werden Söhne und Töchter Gottes genannt werden.» (Matthäus 5,9) Als Christ, schrieb der Schüler, bin ich von Christus dazu aufgerufen, Frieden zu stiften.

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Gesucht: FAMA-Redaktorin* mit Lust und Freude an SocialMedia

Die FAMA möchte stärker werden in ihrer digitalen Präsenz. Wir sind auf der Suche nach einer Frau*, die mit uns Redaktorinnen zusammen ehrenamtlich an der FAMA arbeitet und vor allem unsere Themen auf Social-Media-Kanälen unter die Menschen bringt.

Bitte melde Dich bei Interesse bei Veronika Jehle.

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Frauen machen Theater

Volle Frauenpower im Chössi-Theater Lichtensteig:

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FAMA 4_2022: fromm

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Wehalb Männer ‚denken‘ und Frauen ‚tun‘. Religion als Frage der Perspektive

Anna-Katharina Höpflinger

Mein Kollege und ich sind in einem Dorf im Wallis und warten vor der Kirche auf den römisch-katholischen Priester. Er will uns bei einem Projekt über Beinhäuser weiterhelfen. Beinhäuser sind Kapellen, in die früher nach einer Räumung der Gräber die Gebeine der Verstorbenen gelegt wurden. Einige wenige sind heute noch erhalten. Meist werden sie nur noch als kleine Museen verwendet oder als Kuriosität aus einer anderen Zeit betrachtet. Die Sonne scheint. Das Beinhaus erhebt sich neben uns in den blauen Himmel. Durch einen grossen vergitterten Rundbogen können wir die historischen Knochen, die darin lagern, sehen. Da tritt eine ältere Frau mit einem Kind, vielleicht ihrem Enkel, an dieses Fenster. Sie kniet davor nieder, spricht ein kurzes Gebet. Dann zündet sie zusammen mit dem Kind eine Kerze an und stellt sie vor das Fenster. Es ist eine einfache, bekannte und traditionelle Handlung. Doch vor den Knochen der lokalen Vorfahren wirkt sie der Zeit enthoben.

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Suffizienz – Links und Tipps zum Forum 3_22

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Weniger, aber das Richtige. Die Kunst des Unterlassens

Jeannette Behringer

Noch heute lagert eine Tafel Milchschokolade meiner Gross­mutter in meinem Kühlschrank. Sie ist nicht mehr zum Ver­zehr gedacht. Vermutlich wäre sie nicht verdorben, aber auch nicht mehr unbedingt ein Genuss. Ich bringe es einfach nicht übers Herz, sie endlich zu entsorgen oder sie doch noch für eine Süssspeise oder für etwas anderes zu verwenden. Denn auf einem schmalen weissen Streifen, gezackt an einer Seite, steht in der Sütterlinschrift meiner Grossmutter mein Name. Die Tafel Schokolade, sie war ein Geschenk, zu Ostern, zu meinem Geburtstag, zu Weihnachten. Ich weiss es nicht mehr. Der Grund für die seltsame Lagerung ist ein anderer: Die Erinnerung an meine Grossmutter ist sehr lebendig, wenn ich ihre Schrift sehe. Vor allem aber dann, wenn ich diese auf dem schmalen weissen Streifen betrachte: Denn es ist die ausgestanzte Umrandung einer Briefmarke, die sie stets aufbewahrte, um sie für weiteres zu verwenden, was immer es auch war. Wir Enkelinnen und Urenkel wur­den auf jeden Fall stets mit Briefmarkenumrandungen­namensschildern beglückt. Was ich als Kind und Jugend­liche einfach nur komisch und schräg fand, änderte sich für mich als Erwachsene, je länger ich mich mit Umwelt­ und Nachhaltigkeitsfragen befasste.

Ende der Nebenschauplätze

Die Lebensweise meiner Grossmutter symbolisiert für mich nicht nur die Vergangenheit, sondern eine lebenssichernde Zukunft, für deren Gestaltung nicht mehr viel Zeit bleibt. Die Fähigkeit, in allem nicht Abfall, sondern schon den Roh­ stoff für das Neue zu sehen.

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FAMA 3_2022 Suffizienz

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Amt und Würde – Links und Tipps zum Forum 2_22

Zum Anschauen

Film zu #OutInChurch

In der Mediathek der ARD zu sehen bis 23.1.2023

Das Fresko von Corinne Güdemann in der Kirche St.Stephan in Therwil.

mehr zur Künstlerin

Organitänzli. Ein künstlerisch-nachdenklicher Blick auf eine Umstrukturierung und ihre Folgen. Musikvideo anschauen

mehr zur Künstlerin Margrit Egger

Zum Lesen

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